iOS 26.1 ist da: Apple bringt neues EU-Feature und viele kleine Verbesserungen
Apple hat iOS 26.1 offiziell freigegeben und bringt mit dem Update einige sinnvolle Neuerungen – sowohl optisch als auch funktional. Besonders im Fokus steht dabei ein Feature, das bislang in der EU gefehlt hat und nun seinen Weg zu den Nutzerinnen und Nutzern findet.
Neues in iOS 26.1: Design, Bedienung und kleine Details
Zwar bringt iOS 26.1 keine riesigen Neuerungen mit sich, doch Apple hat an vielen Stellen nachgeschärft. So lässt sich das neue "Liquid Glass" Design, das mit iOS 26 eingeführt wurde, jetzt in den Einstellungen unter "Anzeige & Helligkeit" reduzieren oder nahezu deaktivieren. Nutzer können zwischen "transparent" und "eingefärbt" wechseln, wodurch die Lesbarkeit deutlich verbessert wird.
Auch an der Bedienung wurde geschraubt: Statt eines Stopp-Buttons nutzt man beim Wecker und Timer jetzt "Slide to Stop" – eine Geste, die an frühere iOS-Versionen erinnert. Wer bisher zum Kamera-Schnellzugriff auf dem Sperrbildschirm nach links gewischt hat, kann diese Funktion nun ebenfalls in den Kamera-Einstellungen deaktivieren.
Apple Music erhält eine praktische Swipe-Geste: Songs können jetzt direkt durch Wischen auf dem Songtitel gewechselt werden – ein Feature, das Spotify-Nutzer bereits kennen. In der Fitness-App gibt es nun ein Symbol zum Erstellen eigener Trainings, inklusive Details wie Sportart, Dauer, Strecke oder Kalorien.
Weitere optische Anpassungen: Die Überschriften und Icons in den Einstellungen sind jetzt linksbündig, ebenso die Ordner-Titel auf dem Homescreen. Die Zifferntasten in der Telefon-App und der Video-Slider in der Fotos-App zeigen sich im Liquid Glass Look, und das Icon der TV-App wurde leicht überarbeitet.
Apple Intelligence wächst sprachlich
Auch Apples KI-System "Apple Intelligence" wächst mit iOS 26.1: Die Sprachunterstützung wurde auf Dänisch, Niederländisch, Norwegisch, Portugiesisch, Schwedisch, Türkisch, Chinesisch und Vietnamesisch ausgeweitet.
Premiere in der EU: Live-Übersetzen-Funktion startet
Quelle: Apple
Besonders spannend: Apple hat das Live-Übersetzen-Feature nun erstmals auch für Nutzer in der EU freigegeben. Das Feature funktioniert mit AirPods Pro 2 oder 3 (mit aktiver Geräuschunterdrückung), AirPods 4 und einem iPhone mit Apple Intelligence. Dabei kann Gesprochenes in Echtzeit in eine andere Sprache übersetzt und entweder auf dem iPhone-Display angezeigt oder direkt über die AirPods ausgegeben werden.
Die Aktivierung funktioniert über drei Wege: Entweder durch gleichzeitiges Drücken beider AirPods, über den Action Button (wenn entsprechend belegt) oder durch Starten der Übersetzen-App. Voraussetzung ist, dass die gewünschten Sprachpakete vorher heruntergeladen wurden – die automatische Spracherkennung ist derzeit noch nicht integriert.
Unterstützt werden aktuell: Englisch, Deutsch, Französisch, Spanisch, Portugiesisch, Italienisch, Japanisch, Koreanisch und Chinesisch.
Für Entwickler ist das Feature ab sofort verfügbar, die öffentliche Beta soll in den kommenden Wochen folgen. Die finale Einführung wird mit iOS 26.2 um den 11. Dezember erwartet.
Perspektive: EU-Integration als Signal für weitere Features
Spannend an diesem Schritt: Apple hat vermutlich im Hintergrund eine Schnittstelle geschaffen, über die künftig auch andere Kopfhörer auf diese Funktion zugreifen könnten – ein wichtiger Schritt hin zu mehr Offenheit und Nutzbarkeit auch ohne AirPods.
Ob und wann weitere, bisher nicht verfügbare Funktionen ihren Weg in die EU finden, bleibt abzuwarten – doch iOS 26.1 macht deutlich, dass Bewegung in die Sache kommt.
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